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Soundcloud

Ich habe vor einigen Tagen Soundcloud für mich entdeckt. Sehr spät, aber besser als nie. Dieser Dienst hält diverse tolle Perlen bereit. Das Hören ist wie eine Wundertüte.

Was mir aber extremst auf den Keks geht, ist die Darstellung der Kommentare anderer Nutzer. Diese Kommentare werden immer und überall über dem Song eingeblendet. Das erschwert das “Spulen” in einem Song ungemein. Wie kann man so einen Blödsinn nur einbauen…

iTunes Match – Pest

So toll iTunes Match auch ist, es geht mir so unvorstellbar auf die Nerven damit, dass es immer wieder die iTunes-Cover durch meine alten, schmuddeligen Cover ersetzt.

Liebe Android-Taliban

Liebe Android-Taliban, auch ich hatte früher Pickel, war voller Hass und Intoleranz. Auch mein Leben bestand früher aus dem Durchstöbern von Blogs, der kleinlichen Suche nach dem Stichwort “Apple”. Wurde ich fündig, habe auch ich in die Welt hinausgerülpst, dass ich zu klug bin, um mich in einen goldenen Käfig einsperren zu lassen. Auch bei mir strömte der Sabber aus den Mundwinkeln, wenn ich den Apple-Jüngern/Lemmingen/Hirntoen klarmachen wollte, dass sie Poser sind, die nur einem Hype folgen, nur “in” sein wollen.
Auch ich hätte ihnen am liebsten die Nasen blutig geschlagen, nur um sie zur hellen Seite des Lichts zu bekehren. Auch ich habe die Offenheit meines Systems gelobt und die Idioten mit ihren funktionierenden Geräten gehasst.
Gott, wie habe ich sie gehasst!
Gott, wie froh war ich, einer der Guten zu sein.
Wie froh war ich, die Auswahl aus 312 Custom-ROMs zu haben, die mein Gerät ganz individuell nach meinen Wünschen umbauen können. Ein neues Update alle zwei Tage mit einem Full-Wipe gehört dazu. Überhaupt, wie kann man etwas benutzen, das man nicht jeden Tag öffnen muss/kann/darf.
Ich habe auch Macs der Firma Äpple/ePple gehasst, weil sie mein Leben stören. Weil sie mich einsperren, mich einzwängen, mich persönlich bedrohen. Wie überlegen bin ich doch mit meinem DOS-Rechner, dessen Gehäuse noch nie verschlossen war, weil drei Kilometer Kabel heraushängen. ABER: ich kann alles nach MEINEN Wünschen gestalten. Ein neuer Treiber jede Woche, ein neues BIOS, ein neues Tool, das meinen Benchmark um zwei Punkte nach oben prügelt.
Auch ich habe über die verblendeten Idioten gelacht, die keine Ahnung von gar nichts haben, die drei Jahre lang Updates für ihre Geräte bekommen.
Auch ich habe in all meinen 485 abonnierten Blogs an Diskussionen mit Gleichgesinnten teilgenommen (immer beginnend mit dem Satz “ich werde niemals etwas von Äpple einsetzen – außer meinem iPod, den ich aber niemals mit iTunes befühlen würde, weil Gold-Käfig und so”), in denen wir uns gegenseitig versichert haben, dass wir zu intolerant sind, um einen Beitrag zu einem Apple-Thema einfach hinzunehmen.
Als neulich bekannt wurde, dass Apple all seine Barreserven an Bedürftige verteilt hat, haben wir auch dahinter einen finsteren Plan aufgedeckt, die Welt zu versklaven. Ja, denn wir lassen uns nicht für blöd verkaufen.
Und dann bin ich leider aufgewacht und habe gesehen, dass es auch ein Leben neben dem Handy gibt…Verdammt!

 

Kilo-Alarm

Fette Harz-IV-Empfänger aus dem Osten – samt Ossi-Dialekt – sind nicht willig, ihr Gewicht unter Kontrolle zu bekommen. Da das die Ursache aller Übel ihrer traurigen Existenzen ist, müssen sie im Fernsehen von einer nicht minder fetten Moderatoren-Atrappe zu ihrem Glück gezwungen werden.

Wie traurig und menschenverachtend ist doch das Fernsehen in unserem Land…

Alle 100 Folgen bei iTunes für nur 29,99 Euro

Eben bei macerkopf_de gelesen:
Alf: Alle 100 Folgen bei iTunes für nur 29,99 Euro #alf #itunes #sonderangebot bit.ly/skI8XP

Die 80er in Ehren, aber Geld für Alf und seine Weichei-Familie ausgeben? Nope

Dieses Android-Spiel läuft auf folgenden Geräten…

Diese Auflistung sagt mehr als tausend Worte:

I “like” NOT

Für jeden Schiss, den sich irgendwelche Marketing-Deppen ausdenken, muss man sich bei Facebook anmelden und den Dreck “liken”. Es ist nicht mehr cool, Presseinfos einfach so rauszugeben. Nein, man muss zuerst diesen verfluchten Daumen drücken. Daumen my Ass!

Android-UI – das kann nur die eigene Mutter lieben

Seit Monaten hat sich in mir ein leichter Brechreiz angesammelt, sobald ich eine Android-App sehen musste. Oder das UI allgemein. Alles ist so dunkel pseude-cool, so gar nicht passend, so…billig. Selbst in der neuen Version 4.0, die jüngst vorgestellt worden ist, passt wieder kaum etwas zusammen. Die Icons auf dem Homescreen sehen aus, als hätten sich vier verschieden Praktikanten daran ausgetobt.
Kein Wunder, dass 99% aller Apps einen genauso grausam vom Bildschirm anglotzen.
Heute nun habe ich bei Apfel-Z die Ursache für diese Geschmacks-Verbrechen gesehen. Das erklärt alles…

Google Music

Irgendwie geht mir der WOW-Effekt an dieser ganzen Google-Music-Geschichte ab.
Abgesehen davon, dass es hierzulande nicht nutzbar ist, also dadurch nichtmal ein stinknormaler Shop wie iTunes, Amazon oder Saturn ist.
Durch irgendwelche Trickserei kann ich immerhin 20 000 meiner Songs ins Internet laden. Und dann? Ich könnte sie auf mein Handy streamen. Da es keine wirkliche mobile Flatrate gibt, bei der der Datenverbrauch egal wäre, muss ich im Hinterkopf, so wie früher zu Modem-Zeiten, den “Gebührenticker” behalten.
Wenn ich nun zwei Jahre ununterbrochen unterwegs wäre, um die 20 000 Songs auch zu hören, könnte ich das ja irgendwie noch nachvollziehen. Aber wer ist das schon…
Ich verstehe nicht ganz, warum es nicht mehr zeitgemäß sein soll, seine Songs auf ein Smartphone oder einen iPod zu spielen. Selbst wenn es nur 2000 sein sollten. Dann spielt der Aufenthaltsort keine Rolle, was heutzutage noch immer ein Argument ist. Nicht in jeder Ecke der Welt ist man mit einer lupenreinen Verbindung gesegnet.
Wie lange dauert es eigentlich, 20 000 Songs auf die Google-Server zu laden?
So aufregend es auch meistens sein mag, wenn Google einen “neuen” Service vorstellt, in diesem Falle halte ich das für eine Nicht-News. Hierzulande ist der Service praktisch ohne Belang mit seinen derzeitigen Beschränkungen.
Immerhin in den USA kann man Songs kaufen. So what? Das gibt es bereits seit Jahren.

Hasta la vista, Android

Eineinhalb Jahre Qual, verschleppte Updates, keine Updates, Custom-Rom-Wahnsinn. All das ist nun vorbei…