Google Music
by gabriel
Irgendwie geht mir der WOW-Effekt an dieser ganzen Google-Music-Geschichte ab.
Abgesehen davon, dass es hierzulande nicht nutzbar ist, also dadurch nichtmal ein stinknormaler Shop wie iTunes, Amazon oder Saturn ist.
Durch irgendwelche Trickserei kann ich immerhin 20 000 meiner Songs ins Internet laden. Und dann? Ich könnte sie auf mein Handy streamen. Da es keine wirkliche mobile Flatrate gibt, bei der der Datenverbrauch egal wäre, muss ich im Hinterkopf, so wie früher zu Modem-Zeiten, den “Gebührenticker” behalten.
Wenn ich nun zwei Jahre ununterbrochen unterwegs wäre, um die 20 000 Songs auch zu hören, könnte ich das ja irgendwie noch nachvollziehen. Aber wer ist das schon…
Ich verstehe nicht ganz, warum es nicht mehr zeitgemäß sein soll, seine Songs auf ein Smartphone oder einen iPod zu spielen. Selbst wenn es nur 2000 sein sollten. Dann spielt der Aufenthaltsort keine Rolle, was heutzutage noch immer ein Argument ist. Nicht in jeder Ecke der Welt ist man mit einer lupenreinen Verbindung gesegnet.
Wie lange dauert es eigentlich, 20 000 Songs auf die Google-Server zu laden?
So aufregend es auch meistens sein mag, wenn Google einen “neuen” Service vorstellt, in diesem Falle halte ich das für eine Nicht-News. Hierzulande ist der Service praktisch ohne Belang mit seinen derzeitigen Beschränkungen.
Immerhin in den USA kann man Songs kaufen. So what? Das gibt es bereits seit Jahren.